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Kunstausstellungen | 23.02.2009 | 10:20

Ausstellung - Georg Frauenschuh

Das Kunstforum Unterland zeigt vom 7. bis 21. März Arbeiten des Künstlers Georg Frauenschuh. Öffnungszeiten der Ausstellung: 07.03.2009 bis 21.03.2009 von Dienstag bis Samstag von 10.00 - 12.00 Uhr und von 16.30 - 18.30 Uhr. Vernissage am 07.03.2009 um 20.00 Uhr.

1979 in Salzburg geboren, lebt und arbeitet Georg Frauenschuh mittlerweile in Wien, wo er von 1999 bis 2004 die Akademie der Bildenden Künste bei Prof. Gunter Damisch besuchte.

Die Arbeiten von Georg Frauenschuh basieren auf bereits existierenden Bildern, die einem eindeutigen Zweck zugeordnet sind: z.B. Werbungen, Clipart mit moralisierender Botschaft, Darstellungsmethoden aus dem Bereich der Esoterik, Bildern, die ganz bestimmte visuelle Vorurteile transportieren ...

Diesen Bildern wird durch die künstlerische Weiterverarbeitung der Zweck genommen, wodurch die Darstellungsmethoden als solche durchschaubar werden.

Doch auch die Offenlegung fremder Darstellungsmethoden ist dem Ziel des Bildgewinnes und der Bildfindung untergeordnet.

Somit ist der Künstler in Prozesse eingebunden, in denen er eine allgemeine, banale Realität zu einer Tatsache seiner eigenen, inneren Welt macht und danach zu einer des Innenraumes einer Galerie.

Im speziellen Fall der Ausstellungsräume in Neumarkt wird Georg Frauenschuh großformatige Malereien auf Papier und Stoff zeigen, die während und nach einem mehrmonatigen Chinaaufenthalt entstanden sind.

Ergänzt wird die Schau von einem Video, das Aufnahmen aus dem Fertigteilhaus-Zentrum " Blaue Lagune " in Vösendorf/Wien zeigt. Arrangiert sind die Bilder mit der Musik von György Ligeti, welcher diese für Stanley Kubricks "2001: A Space Odyssey" komponiert hat.

Wie bei den Bildern interessiert ihn auch hier das Spannungsverhältnis zwischen Massenware und künstlerischer Avantgarde. Dabei geht es weniger um die Etablierung einer neuen ästhetischen Moralvorstellung, sondern eher um ein Verfremden von Dingen, die man nicht mehr überprüft, weil man an sie gewöhnt ist.